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Das Ernst-Freyer-Freibad in Obereisesheim

Ernst-Freyer-Bad | Modernisierung

Infografik zur Modernisierung des Ernst-Freyer-Bades

Das Ernst-Freyer-Freibad in Neckarsulm-Obereisesheim wird rundum modernisiert, mit neuester Badewassertechnik ausgerüstet und hochwassersicherer gemacht.

Nachdem der Gemeinderat die Modernisierung des beliebten Familienbads im Sommer 2025 bereits im Grundsatz beschlossen hatte, fasste das Gremium in seiner Sitzung am 2. Juli 2026 mit sehr großer Mehrheit den erweiterten Baubeschluss.

Neben der notwendigen technischen Sanierung wird das Freibad im Zuge der Erneuerung für Familien und Nichtschwimmer noch attraktiver gemacht.

Gleichzeitig können alle Schwimmer wie gewohnt im Becken ihre Bahnen ziehen.

Die Bauarbeiten beginnen Mitte Januar 2027 und werden in zwei Bauphasen unterteilt. Auf diese Weise bleibt das Bad trotz Sanierung in der Freibadsaison 2027 uneingeschränkt geöffnet.

Modernisierungsmaßnahmen im Überblick

Das Schwimmerbecken und das Nichtschwimmerbecken bleiben in der Kubatur unverändert und werden jeweils am bestehenden Standort saniert.

Das Kinderplanschbecken wurde bereits in den zurückliegenden Jahren renoviert und bleibt unverändert bestehen.

Die beiden Hauptbecken werden saniert und mit neuer Schwimmbadfolie ausgekleidet.

Das Schwimmerbecken wird zu einem Mehrgenerationenbecken umgewandelt.

Im Bereich der Bahnen 1-3 wird das Becken angehoben. In diesem Bereich wird die Wassertiefe künftig 1,0 bis 1,35 Meter betragen.

Schwimmer können selbstverständlcih auch bei dieser Wassertiefe wie gewohnt ihre Bahnen ziehen. Auch bietet diese Wassertiefe Nichtschwimmern einen sicheren Badespaß.

Beschreibung des Mehrgenerationenbeckens

Der angehobene Bereich des Beckens kann auch für Aktionen rund ums Wasser wie zum Beispiel Aquafitness genutzt werden.

Durch die Anhebung des Bodens ist künftig auch ein Komforteinstieg über eine Treppe ins Becken möglich. Bislang ist das Becken nur über eine Leiter erreichbar.

Die Bahn vier wird dauerhaft eingeleint und trennt den Schwimmerbereich vom Nichtschwimmerbereich. Diese Bahn steht den Schwimmern durchgehend ohne Einschränkungen zur Verfügung.

Die Wassertiefe im Schwimmerbereich reicht von 1,35 bis 4,10 Meter im Bereich des Sprungturms. Im Schwimmerbereich stehen den Schwimmern zusätzlich die Bahnen 5-8 zur Verfügung.

Diese Schwimmbahnen werden im Wechsel mit der Sprunganlage betrieben. Während der festgelegten Sprungzeiten wird der Sprungbereich, wie bereits bisher, durch eine Leine von den Schwimmbahnen abgetrennt.

Phasen

Phasenübersicht
Phase 1: Informationen zur Modernisierung
Informationen zur Modernisierung
Phase 2: Umfrage zur Modernisierung
Umfrage zur Modernisierung
Phase 3: Auswertung der Umfrage
Auswertung der Umfrage
Phase 4: Ergebnisse der Umfrage
Ergebnisse der Umfrage

Ergebnisse der Umfrage

24. August 2026 22:00 - 31. Oktober 2026 22:59

Die Umfrage zur Modernisierung des Ernst-Freyer-Bades wurde nun ausgewertet (Papierbögen & Online-Befragung).

Im letzten Schritt des Beteiligungsprojekts werden die Ergebnisse der Umfrage an dieser Stelle veröffentlicht.

Meinungsbild zur Modernisierung des Ernst-Freyer-Bades

Kurzbericht vom 21. August 2026

Meinungsabfrage vom 28. Juli bis 15. August 2026 über die Plattform Go Vocal (digital & analog).

Bericht: Stadt Neckarsulm | Büro des OB | Zusammenfassungen teilweise mit KI erstellt


Nachdem der Gemeinderat der Stadt Neckarsulm die Modernisierung des Ernst-Freyer-Bades in Obereisesheim im Sommer 2025 bereits im Grundsatz beschlossen hatte, fasste das Gremium in seiner Sitzung am 2. Juli 2026 mit sehr großer Mehrheit den erweiterten Baubeschluss.

Neben der notwendigen technischen Sanierung wird das Freibad im Zuge der Erneuerung für Familien und Nichtschwimmer noch attraktiver gemacht.

Diskussionen entwickelten sich in der Öffentlichkeit vor allem rund um die angedachte Anhebung von Teilen des Bodens im Schwimmerbecken.

Aufgrund der Diskussionen entschieden sich die Verantwortlichen, eine Meinungsumfrage auf den Weg zu bringen. Üblicherweise sollte eine solche Umfrage bei großem öffentlichen Interesse im Vorfeld eines Gremiumsbeschlusses erfolgen. Dies war jedoch nicht mehr möglich.

Dennoch sollte ein Meinungsbild ermittelt werden. Zwar kann eine solche Umfrage keine repräsentativen Ergebnisse erzielen (keine Zufallsstichprobe). Sie kann aber dennoch ein aussagekräftiges Meinungsbild hervorbringen - was in diesem Falle auch gelang.

An der Meinungsumfrage vom 28.7. bis 15.8. nahmen 420 Interessierte teil. Davon füllten 166 Teilnehmer einen Papierbogen aus. 254 Interessierte beantworteten den Fragebogen digital und damit direkt über die Plattform Go Vocal.

Durch die Meinungsumfrage nahm die Zahl der auf der Plattform registrierten Nutzer von 231 auf 657 zu (Stand: 21.08.2026).

Die Antworten verteilten sich wie folgt:

Nutzergruppe

Familie mit Kindern

25% (105 Antworten)

Sportschwimmer

23.3% (98 Antworten)

Frühschwimmer

19.8% (83 Antworten)

Gelegenheitsbadegast

16.2% (68 Antworten)

Senior (mit Fokus auf barrierearmes / gemächliches Schwimmen)

7.4% (31 Antworten)

Sonstiges

8.3% (35 Antworten)

Zusammenfassung der freien Antworten bei der Frage zur Nutzergruppe unter "Sonstiges":

Die meisten freien Antworten im Bereich "Sonstiges" kommen von Menschen, die das Bad naturgemäß zum Schwimmen nutzen - besonders zum Bahnenschwimmen, teils sportlich und zügig, teils eher gemütlich. Genannt werden Sportschwimmer, Hobbyschwimmer, Freizeitschwimmer und regelmäßige Bahnenzieher, oft mit unterschiedlichen Tempi von „langsam“ bis „flott“.

Relativ häufig wird auch Aquajogging genannt.

Mehrere Antworten zeigen, dass das Bad regelmäßig und fest im Alltag verankert ist: mit Saisonkarte, 15 bis 25 Besuchen pro Saison, täglich, am Wochenende, vormittags, nachmittags, spätabends oder nach Feierabend – oft abhängig von Arbeitszeit oder Urlaub.

Ein weiterer wiederkehrender Punkt ist die Nutzung mit Familie bzw. Enkelkindern. Das Bad wird also nicht nur sportlich, sondern auch generationenübergreifend und freizeitbezogen genutzt.

Häufigkeit des Besuchs

Täglich / mehrmals pro Woche

55% (231 Antworten)

1-mal pro Woche

21% (88 Antworten)

Gelegentlich (1-2 Mal pro Monat)

16.7% (70 Antworten)

Selten

7.4% (31 Antworten)

Erneuerung der Badewassertechnik

Dies finde ich gut.

92.6% (389 Antworten)

Dies ist mir egal.

4.8% (20 Antworten)

Dies finde ich nicht gut.

1.4% (6 Antworten)

Keine Antwort

1.2% (5 Antworten)

War Ihnen bekannt, dass bei einer Wassertiefe von 1,00 bis 1,35 Metern weiterhin normales Bahnenziehen möglich ist?

JA

63.1% (265 Antworten)

NEIN

36.9% (155 Antworten)

Bau einer Treppe ins Becken

404/420 - Lineare Stimmungsskala - optional

3

/5

Beschreibung: Diese optionale Frage zum Bau einer Treppe ins Becken wurde von 404 Teilnehmern beantwortet. Die Antworten ergeben einen Wert 3 von 5 und damit eine mehrheitliche Zustimmung zum Bau einer Treppe.

Wie bewerten Sie die Pläne, dass im Schwimmerbecken die Bahnen 1-3 künftig auch Nichtschwimmern zur Verfügung stehen sollen?

Ich finde dies nicht gut. Auf den Bahnen 1-3 sollen auch weiterhin nur Schwimmer ihre Bahnen ziehen.

75% (315 Antworten)

Ich finde dies gut. Dies erweitert die Nutzergruppe. Nach wie vor wird auch reines Schwimmern auf diesen Bahnen möglich sein.

25% (105 Antworten)

Beschreibung: Das Ergebnis dieser zentralen Frage fällt eindeutig aus. Dreiviertel aller Umfrageteilnehmer votieren gegen eine Anhebung des Schwimmerbeckens, um die Bahnen 1-3 auch Nichtschwimmern zugänglich zu machen.

Wie finden Sie die Herausnahme der Wellenrutsche aus dem Nichtschwimmer-Becken?

Dies erscheint mir sinnvoll. Dies schafft Platz im Nichtschwimmerbecken und dies finde ich gut.

62.4% (262 Antworten)

Dies finde ich nicht gut . Die Rutsche kann ruhig im Nichtschwimmerbecken enden und ein wenig Platz verbrauchen.

26.9% (113 Antworten)

Ich rutsche eh nicht. Dies ist mir daher eigentlich egal.

9.8% (41 Antworten)

Keine Antwort

1% (4 Antworten)

Beschreibung: Die optionale Frage "Herausnahme der Wellenrutsche?" beantworten 416 Teilnehmer. Über 60% erscheint dies sinnvoll - knapp 27% sind dagegeben und knapp 10% der Teilnehmenden ist es egal.

Wie bewerten Sie generell die Modernisierung des Ernst-Freyer-Bades?

420/420 - Lineare Stimmungsskala - erforderlich

3.8

/5

Beschreibung: Mit einem Durchschnittswert von 3,8 von 5 möglichen Punkten wird die Modernisierung des Ernst-Freyer-Bades überwiegend positiv bewertet.

Weitere Ideen und Anregungen?

Die Rückmeldungen zu dieser freien Schlussfrage können nur qualitativ bewertet und zusammengefasst werden.

Die meisten frei formulierten Wortmeldungen drehen sich um den Erhalt des Schwimmerbeckens in seiner heutigen Funktion.

Am häufigsten wird abgelehnt, die Bahnen 1–3 anzuheben bzw. das Becken teilweise zum Nichtschwimmer‑ oder „Mehrgenerationenbecken“ umzubauen.

Viele Teilnehmer befürchten, dass der Platz zum Bahnenschwimmen nicht mehr ausreicht und mehr stehende oder spielende Personen im Wasser, Konflikte zwischen Schwimmern und Nichtschwimmern erzeugen.

Häufig genannt werden auch Sicherheitsbedenken: Schlechtere Übersicht für die Badeaufsicht wird genauso befürchtet wie Risiken durch eine Trennwand/Mauer. Auch werden Konflikte zwischen Schwimmern, Springern und Nichtschwimmern erwartet.

Ebenfalls sehr oft gewünscht: Nur die technisch notwendigen Sanierungen umsetzen – also Technik, Folie, Hochwasserschutz und ggf. barrierefreie Zugänge –, aber auf „Schnickschnack“ wie Massagedüsen, Wasserspeier, Bodensprudler oder die Mauer im Schwimmerbecken verzichten. Viele sehen darin unnötige Kosten und Folgekosten, gerade in Zeiten knapper Kassen.

Die gelbe Wellenrutsche separat anzuordnen wird teils positiv gesehen, aber viele wünschen dabei ein ausreichend großes Auslaufbecken und den Erhalt des Spaßfaktors; einige möchten die gelbe Wellenrutsche möglichst im Nichtschwimmerbecken behalten.

Ein weiterer großer Themenblock ist das Baby‑/Kinderbecken: Sehr oft werden dort Rutschgefahr, glatte Böden und Unfallrisiken angesprochen. Gewünscht werden rutschfeste Beläge, Erneuerung des Kinderbeckens bzw. Spielbereichs, mehr Schatten/Sonnensegel und teils beheiztes bzw. wärmeres Wasser. Schatten wird generell mehrfach auch für Kinderbereiche und Liegewiese gefordert.

Relativ oft genannt werden Mängel bei Duschen, Umkleiden und Barrierefreiheit: Größere bzw. modernisierte Duschen, mehr Ablagen, mehr Privatsphäre, bessere Belüftung, Handläufe für Ältere, barrierefreie Außenduschen und familienfreundliche Ausstattung.

Daneben gibt es vereinzelt Gegenstimmen bzw. andere Schwerpunkte: Einige halten es für wichtig, am Gemeinderatsbeschluss festzuhalten oder wünschen mehr Nichtschwimmerflächen, weitere Becken, mehr Rutschen oder zusätzliche Freizeitangebote. Einzelne Stimmen regen auch kostenlose Schwimmkurse oder eine stärkere städtische Förderung des Schwimmenlernens an.

Insgesamt dominiert aber klar der Wunsch: Technik sanieren, Kinder‑ und Sanitärbereiche verbessern, das Bad als familiäres Freibad erhalten – und vor allem das Schwimmerbecken nicht zulasten des Bahnenschwimmens umgestalten.

Hinweise:

(1) Die Texte zur Auswertung der frei formulierten Antworten sind teilweise KI-generiert.

(2) Die großen freien Absätze im Layout des Berichts sind systembedingt.

Ende des Berichts zur Meinungsabfrage "Ernst-Freyer-Bad" Obereisesheim